Was wir wollen:
Frauen bei dem Einstieg in den Feuerwehrberuf unterstützen.
Vorurteile abbauen gegenüber der oftmals geltenden Meinung „Frauen gehören nicht in die Feuerwehr“.
Frauen, aber auch Männern die beruflichen Möglichkeiten in der Feuerwehr näherbringen.
Frauen sehen ihre Tätigkeit ebenso als Beruf an, wie ihre männlichen
Kollegen auch. Wer zur Berufsfeuerwehr geht, trifft diese Entscheidung in der
Regel ganz bewußt. Hier machen Quotenfrauen keinen Sinn. Die physiologischen
Fähigkeiten und die psychische Belastbarkeit sind es, die hier eine ausschlaggebende
Rolle für die Einstellung spielen. Haben Frauen erstmal die Einstellung
in den Feuerwehrdienst erreicht, dann weil sie gut sind, und nicht weil sie
Frauen sind. Noch gibt es relativ wenige Frauen bei der Berufsfeuerwehr, doch
das wird sich mit der Zeit auch ändern. Die Berufsentscheidung sollte bewußt
vor dem Hintergrund erfolgen, daß die Mitarbeit in den hauptsächlich
männlich besetzten Teams nicht immer ganz einfach sein wird. Die Einschätzung
der Kolleginnen bestätigen das, wenn sie auch alle inzwischen wissen wie
sie mit ihrem Arbeitsalltag umzugehen haben.
Aber:
Warum werden Frauen erst einmal kritischer beobachtet als ihre männlichen Kollegen, warum stehen sie unter dem ständigen Beweiszwang, zeigen zu müssen, daß sie ihre Tätigkeit ebenso gut verrichten können. Nur deshalb weil der aktive Feuerwehrdienst neben fundierten Kenntnissen in der Praxis auch ein deutliches Maß an physischem Durchhaltevermögen verlangt?
Die Frage nach der Kraft sollte es eigentlich nicht sein.
Hier müssen Männer vielleicht mal umdenken.
Was wünschen sich Feuerwehrfrauen für die Feuerwehr?
Mehr Frauen bei der Feuerwehr ohne Änderung der Einstellungsvoraussetzungen, denn „Quotenfrauen“ sind nicht geeignet, um einer künftigen Normalität der Arbeit von Frauen in der Feuerwehr Rechnung zu tragen.
Von den Männern wünschen sich Frauen auf keinen Fall Hilfe wie „... komm Mädchen, ich nehm´Dir das mal ab...“. Alle haben ihre Tätigkeit erlernt bzw. erlernen sie gerade und Herablassung trägt nicht gerade zur Integrität der Frauen bei.
Ein
bisschen mehr Akzeptanz und Toleranz von den Männern und nicht in jeder
Situation dem permanenten Mißtrauen zu begegnen, „ob die Kollegin
das wohl schafft“.