FRAUEN BEI DER FEUERWEHR IMMER WICHTIGER
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Die Frauenbeauftragte Andrea Fürstberger (6. von links) vom Kreisfeuerwehrverband sowie (ab 11. von links) 3. Bürgermeister Thomas Klumbies (Simbach), Landrätin Bruni Mayer, Feuerwehrarzt Dr. Simon Riedl und Kreisbrandrat Hans Prex inmitten der Feuerwehrfrauen aus dem Landkreis. |
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Für ihr 16. Treffen hatten sich die Feuerwehrfrauen im Landkreis das modernste Feuerwehrhaus von Rottal-Inn ausgesucht, das in Simbach am Inn. In Uniformen waren die Frauen aus den verschiedenen Feuerwehren dazu gekommen. Dass es ohne die Frauen bei der Feuerwehr nicht mehr gehen würde, das bestätigte ihnen bei diesem Treffen Kreisbrandrat Johann Prex.
„Dieses Treffen ist jedes Mal interessant und es erfüllt mich mit Stolz, dass im Laufe der Jahre im Bereich ,Frauen bei der Feuerwehr‘ so viel aufgebaut werden konnte“, erklärte Landrätin Bruni Mayer. „Inzwischen sind Frauen und Mädchen sogar zu Atemschutzträgerinnen ausgebildet. Es wird der volle Einsatz in der Hilfe für den Nächsten gebracht und dabei nicht gefragt, ob von Mann oder Frau. Respekt für euer aller Engagement“, so die Landrätin weiter, die sich für das gute Miteinander bedankte und die Feuerwehrfrauen zu einer Aufführung ins Theater an der Rott einlud.
Derzeit sind 610Frauen aktiv. In ihrem Jahresbericht führte Andrea Fürstberger, Frauenbeauftragte des Kreisfeuerwehrverbandes, an, dass es im letzten Jahr keine Steigerung bei der Zahl von Feuerwehrfrauen gegeben habe und aktuell 610 aktiv seien (im Vorjahr 632 Frauen). „Im Zehn-Jahres-Schnitt sieht es allerdings besser aus. 2000 hatten wir einen Frauenanteil von drei Prozent, heute sind es acht Prozent. Vor allem bei den Jugendlichen ist der Anteil hoch, liegt hier bereits bei 20 Prozent. Im Landkreis haben die Feuerwehren Martinstödling mit 22 weiblichen Mitgliedern und Münchham mit 20 den höchsten Frauenanteil. Man sieht, dass es immer schwieriger ist, Männer für den aktiven Feuerwehrdienst zu gewinnen und man auf Frauen zurückgreifen muss“, so Andrea Fürstberger, die die vermehrte Teilnahme von Frauen an Fachausbildungen lobend hervorhob.
Im Rückblick erinnerte sie an zahlreiche Veranstaltungen wie an den 1. Atemschutzinfotag für Feuerwehrfrauen aus dem Landkreis im Feuerwehrhaus Eggenfelden oder an den Frauentag im Theater an der Rott, wo sie zusammen mit drei weiteren Frauen aus Rottal-Inn über ihr Leben berichtet hatte. „Ich informierte, wie ich zur Feuerwehr kam, über meine Arbeit als Frauen-beauftragte und das Ehrenamt allgemein“, so Andrea Fürstberger, die sich bei ihren Stellvertre-terinnen, bei Kreisbrandrat, Kreisbrandinspektoren und Landratsamt für die gute Zusammenarbeit bedankte und allen Kameradinnen ihre stete Unterstützung zusagte. „Mittlerweile bin ich zehn Jahre Frauenbeauftragte und es freut mich, dass die Anzahl der Frauen so enorm gewachsen ist“.
Trotz des schönen Wetters fanden sich wieder viele Feuerwehrfrauen im neuen Feuerwehrhaus Simbach ein, über 40 Frauen haben sich dazu Zeit genommen. |
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Die Landrätin hat als Dank für die tolle Unterstützung in den letzten Jahren einen Blumenstrauß erhalten. Zum offizielen Abschied im Herbst gibt es noch eine besondere Überraschung .... |